Ziele und Aufgaben

Deutschlands führende Mediziner im Bereich der Ent­zün­dungs­for­schung wie auch private Stifter und enga­gierte Unter­nehmen haben sich mit der Grün­dung der Stif­tung Darm­er­krankungen der Heraus­for­derung dieses Zivi­li­sa­tions­phänomens ange­nommen. Mit drei wichtigen Zielen hat die Stif­tung im Jahr 2007 ihre Tätig­keit auf­ge­nommen: Junge Men­schen mit Morbus Crohn und Colitis ulcerosa zu unter­stützen, die Ursachen­forschung und Therapie­ent­wicklung im Bereich CED voran­zu­treiben und öffent­liche Auf­klärung zu den wenig bekannten Krank­heits­bildern zu leisten.


Ausbildungsstipendien

Viele junge Menschen sind von Morbus Crohn und Colitis ulcerosa betroffen. Damit fällt die Er­krankung auch in eine Lebens­phase, in der der Grund­stein für den beruf­lichen Werde­gang gelegt wird. Die beruf­lichen Ziele mit einer CED zu er­reichen, ist oft eine Heraus­for­derung und er­fordert ein beson­ders hohes Maß an Engage­ment, Kraft und Durch­halte­willen. Mit Sti­pen­dien für die beruf­liche Aus- und Weiter­bildung unter­stützt die Stif­tung Darm­er­krankungen diese jungen Menschen dabei, ihre Ziele zu ver­wirk­lichen.


Forschungsförderung

2007 wurde die Entzündungsforschung von der Bundesregierung und der Deutschen For­schungs­ge­mein­schaft zu einem der For­schungs­schwer­punkte Deutschlands bestimmt. In den letzten Jahren konnten zudem wichtige Er­kennt­nisse auf diesem Gebiet gesam­melt werden, die sowohl die Ur­sachen weiter ent­schlüsseln als auch einen ent­schei­denden Bei­trag zur Ent­wicklung inno­va­tiver Thera­pien leisten. Diese For­schungs­be­stre­bungen unter­stützt die Stif­tung Darm­er­krankungen, damit die medi­zi­nische Ver­sor­gung von Men­schen mit CED weiter opti­miert werden kann. Dafür vergibt sie Sti­pendien an Wissen­schaftler, die inno­va­tive For­schungs­pro­jekte kon­zi­piert haben.


Öffentliche Aufmerksamkeit

Was sich hinter den Erkrankungen Morbus Crohn und Colitis ulcerosa verbirgt und mit welchen Kon­se­quenzen sie für die Be­trof­fenen ver­bunden sind, ist in der Öffent­lich­keit wenig bekannt. Beruf, Frei­zeit oder Bezie­hung – fast jeder Lebens­be­reich kann durch die Er­krankung be­ein­träch­tigt werden. Tabui­sierte Be­schwer­den und die Unge­wiss­heit, wann es zum näch­sten Schub kommt, stel­len eine große Belastung dar. Daher ist es ein wich­tiges wei­teres Ziel der Stif­tung Darm­er­krankungen, das Ver­ständ­nis und die Kennt­nisse zu CED in der Öffent­lich­keit zu erhöhen und auf die Be­lange der Be­trof­fenen auf­merk­sam zu machen.